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Den Sommer, das Leben (und die Arbeit!) feiern und genießen

Den Sommer, Das Leben (und Die Arbeit!) Feiern Und Genießen

Die richtige work-life balance?! Die haben wir  für uns definitiv gefunden!

Gastronomie – das ist Arbeiten, wenn andere feiern. Das war schon immer so und wird sich definitiv auch nicht ändern! Raul ist damit aufgewachsen. Ich musste da erst hineinwachsen (wofür ich bis heute immerhin 17 Jahre Zeit hatte …). Mittlerweile sind wir als Paar und Familie mit dem Gastroleben verwachsen (… was keine 17 Jahre gedauert hat!) – und es macht einfach Spaß dieses Leben zu leben und zu genießen! Absolut perfekt ist es, wenn auch die Gastgeber einfach nur das Leben feiern! Z.B. mit einem relativ spontanen Sommerfest.

Der Morgen – noch ziemlich verregnet … Die Location und der Abend – dann ziemlich wunderbar!

Diesmal lag der Schwerpunkt des Auftrags weniger bei Raul und seiner Kochkunst, als bei der Organisation des kleinen Sommerfestes.

Wir haben mit Hussen bezogene Biertischgarnituren mitgebracht und so den Wintergarten der Gastgeber “feiertauglich” gemacht.

Und natürlich hatten wir das obligatorische San Miguel, inklusive der Eiswürfel, dabei, das dann im Holzfass gekühlt wurde und der Traum der Männer schon zum Empfang war.

Später mussten dann aber natürlich auch noch die Weinflaschen ins Fass!

Der Pfälzer ohne seinen Riesling?! Undenkbar!! Und für diese Liebe muss man scheinbar auch kein Pfälzer sein … selbst Raul könnte sich nach knapp 7 Jahren Pfalz ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen … (Nadine und Riesling! Oder doch Riesling und Nadine?! Die Reihenfolge kommt wahrscheinlich auf meine Stimmung an!)

Aussicht auf ein Glas Riesling!

Die Gastgeber luden zu Original Thüringer Bratwurst vom Grill ein, welche die Dame des Hauses direkt aus Ihrer Heimat mitgebracht hat. Das Baguette hierzu kam von einem Ausflug ins Elsass am Vortag. Genauso wie der Cremant, der (dann natürlich in erster Linie von den weiblichen Gästen) zum Empfang getrunken wurde. (Die Männer waren ja auf das eiskalte San Miguel fixiert!)

Und beim Empfang war dann auch ganzer Körpereinsatz von Raul gefragt: Nicht bei den Damen, sondern beim Austernöffnen!

Aber warum hat man gute Freunde?! Auf jeden Fall schonmal, damit sie sich Gedanken beim Schenken machen! Und so bekam Raul von unseren “Kulinarischen Klonen” zu Weihnachten ein ganz tolles Set unter den Baum gelegt.

Zumindest toll für ihn und alle Muschelliebhaber! (Ok … und auch für mich, da Männer ja bekanntlich etwas mehr leiden und das Öffnen einer Auster ja, ebenfalls bekanntlich, knapp zum Tode führen kann!) Nein ich muss wirklich anerkennen, selbst mit diesem Werkzeug könnte ich wahrscheinlich nicht annähernd so eine Muschel öffnen …

Raul vs. Auster ….
… gewonnen!!

Aber Raul natürlich! Und so kam es bei den Gäste auch an diesem Abend wieder zur klassischen und sehr kontrovers geführten Diskusion zwischen Austern-Liebhaber vs. “Niemals-Austern-auch-nur-annähernd-in-Betracht-Zieher” (also quasi wie bei Raul und mir). Auch wenn Raul seine feine Vinaigrette oder der Gastgeber Gin und Wodka dazu anbieten (also auf der Auster, nicht im Glas!).

Dagegen wurde das Grillen, sein Pfälzer Kartoffelsalates und die etwas andere Tomate-Mozzarella-Variante einstimmig befürwortet und als sehr schmackhaft und passend empfunden!

War aber echt auch einfach mal etwas besonderes diese Kombination von Austern und Bratwurst!

Wobei ich mich dann, wie gesagt, nur von den tollen Bratwürsten überzeugt habe! Und ganz nebenbei auch wieder einmal von der Herzlichkeit unserer Auftraggeber, die uns auch immer als einen Teil ihrer Gäste sehen.

Bei einigen Herren war in erster Linie die direkte Nähe zu Raul (und wahrscheinlich dem Grill) und dem Weinfass mit den gekühlten Getränken wichtig!

Vielen vielen Dank an die Gastgeber, dass wir bei Euch und Euren Gästen sein durften! Der gemeinsame Wein spät in der Nacht war ein schöner Abschluss, bevor wir los sind und unseren Babysitter (zum Glück interfamiliär und zu spanischen Zeiten ins Bett gehend!) abgelöst haben.

Ihr habt uns wieder bestätigt, dass unser Job einfach toll ist und Spass macht – auch an Wochenenden und Feiertagen!

 

 

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